Stimmen & Fallskizzen

Rückmeldungen von Klientinnen und Klienten sowie zwei kurze Fallskizzen aus der Beratungspraxis.

Die Kündigung kam per Einschreiben an einem Freitag. Im Termin am Montag haben wir Zugang, Frist und den Inhalt des Schreibens durchgegangen. Ich wusste danach, was bis wann erledigt sein muss — und was warten kann.

— Lena R., nach betriebsbedingter Kündigung

Beim Aufhebungsvertrag war die Abfindungshöhe das eine, die Freistellungsklausel das andere. Wir haben drei Formulierungen markiert, die ich im nächsten HR-Gespräch angesprochen habe. Zwei davon wurden angepasst.

— Torsten M., Aufhebungsvertrag im Vertrieb

Die Neuorientierungssitzungen halfen mir, nicht sofort die erstbeste Stelle zu nehmen. Ein Punkt blieb offen: Branchentrennung hat länger gedauert als erhofft — das hätte ich mir früher eingestehen können.

— Samira H., Wechsel aus dem öffentlichen Dienst

Ruhiges Gespräch, klare Sprache. Keine Versprechen, dass „alles gut wird“, sondern eine Liste mit zwei Anrufen und einer Unterlagensichtung.

— Andreas P., Eigenkündigung vorbereiten

Fallskizze: Kündigungsschutzfrist

Eine Klientin aus der Logistikbranche erhielt eine ordentliche Kündigung. Im Beratungsgespräch lag der Fokus auf dem Zugangdatum und der Dreiwochenfrist. Ergebnis: Sie vereinbarte zeitnah ein Anwaltsgespräch und nutzte unsere Kurznotiz als Gesprächsleitfaden. Die Neuorientierung verschoben wir bewusst auf die Woche danach.

Fallskizze: Aufhebungsvertrag mit Sperrzeitfrage

Ein Klient brachte einen Entwurf mit Abfindung und sofortiger Freistellung mit. Wir arbeiteten die Klauseln zu Zeugnis und Wettbewerbsverbot heraus und notierten Fragen zur möglichen Sperrzeit. Den Kontakt zur Agentur für Arbeit übernahm er selbst; wir bereiteten die Stichpunkte vor.